Vom Blähbauch zum Gleichgewicht: Warum Vollkornprodukte tückisch sein können (und wie man sich mit ihnen anfreundet)
Agi K•Die Umstellung auf eine vollwertige Ernährung ist eines der besten Dinge, die Sie für Ihre Gesundheit tun können, aber für manche ist der Übergang nicht immer reibungslos. Wenn Sie jemals weißen Reis durch braunen ersetzt oder eine kräftige Portion Getreide oder Linsen zu Ihrer Suppe hinzugefügt haben, nur um sich danach wie ein Bleiballon zu fühlen, sind Sie nicht allein.
"Das Völlegefühl" ist eine häufige Beschwerde, aber das bedeutet nicht, dass Ihr Körper keine Vollwertkost verträgt. Es bedeutet normalerweise nur, dass Ihr Verdauungssystem ein wenig Unterstützung braucht.
Warum verursachen Getreide und Hülsenfrüchte Probleme?
Es ist ironisch: Gerade die Dinge, die Vollwertkost gesund machen, können sie anfangs auch schwer verdaulich machen.
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Der Faser-Schock: Die meisten von uns nehmen nicht genug Ballaststoffe zu sich. Wenn Sie plötzlich eine große Menge Kichererbsen oder Quinoa einführen, geraten Ihre Darmbakterien in einen Overdrive. Es ist, als würde man jemanden, der nie Sport treibt, bitten, einen Marathon zu laufen; Ihre Verdauungsmuskeln brauchen Zeit zum Training.
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Phytinsäure (das "Antinährstoff"): Getreide, Samen und Bohnen enthalten Phytinsäure, die die Pflanze beim Wachsen schützt. Beim Menschen kann sie Mineralien binden und die Verdauung der Nahrung erschweren, was zu diesem "schweren" Gefühl führt.
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Lektine und Saponine: Dies sind natürliche Verbindungen, die in der äußeren Schicht von Hülsenfrüchten und Getreide vorkommen (wie die "Seifigkeit", die Sie beim Spülen von Quinoa sehen). Bei empfindlichen Mägen können diese Reizungen verursachen.
Wie Sie die Reaktion Ihres Darms ändern können
Die gute Nachricht ist, dass Ihr Darm unglaublich anpassungsfähig ist. So können Sie Ihre Lieblings-Vollwertkost ohne Beschwerden genießen:
1. Die "Einweich- und Spülregel"
Dies ist der wichtigste Schritt. Das Einweichen Ihrer Bohnen, Linsen und sogar einiger Getreidesorten (wie brauner Reis) über Nacht neutralisiert Phytinsäure und beginnt den Abbau komplexer Zucker.
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Tipp: Das Einweichwasser immer wegschütten und vor dem Kochen gründlich mit frischem Wasser spülen.
2. Klein anfangen und "langsam aufbauen"
Stellen Sie nicht von heute auf morgen auf eine 100%ige Vollkornkost um. Beginnen Sie damit, 25 % braunen Reis mit 75 % weißem zu mischen oder eine kleine Handvoll Linsen zu einem Eintopf hinzuzufügen. Geben Sie Ihren Darmbakterien ein paar Wochen Zeit, sich an die neue Arbeitslast zu gewöhnen.
3. Verwenden Sie "verdauungsfördernde Gewürze"
Folgen Sie der Weisheit der traditionellen Küche. Das Hinzufügen von Gewürzen wie Ingwer, Kreuzkümmel oder Fenchelsamen zu Ihren Hülsenfrüchten verleiht nicht nur Geschmack – dies sind natürliche "Karminativa", die helfen, Blähungen zu reduzieren und die Verdauung zu unterstützen.
4. Richtig kochen
Untergekochte Bohnen sind ein Rezept für eine Katastrophe. Achten Sie darauf, dass Ihre Hülsenfrüchte weich und gut durchgekocht sind. Wenn Sie in großen Mengen kochen, ist ein Schnellkochtopf eine fantastische Möglichkeit, diese zähen Fasern schnell aufzubrechen.
Besseres Getreide, bessere Verdauung
Die Qualität Ihrer Zutaten ist entscheidend. Alte, staubige Hülsenfrüchte aus dem Supermarktregal sind oft schwerer zu kochen und zäher zu verdauen. Frische, hochwertige Großware ist immer die bessere Wahl für Ihren Magen und Ihren Geldbeutel.
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